1.300 Euro – etwa ein Viertel der 🧓 Rentner in Deutschland müssen mit dieser monatlichen Rente ihr Leben finanzieren (Deutschlandfunk, 2025). Ohne weitere Einkommensquellen wie Betriebsrenten kann das Geld schnell knapp werden. Eine weitere Möglichkeit der privaten Vorsorge ist das Sparen mit z.B. ETF- oder Investmentfondsparplänen. Genau hier setzt die Frühstartrente an.
Die Frühstartrente ist ein Projekt der Bundesregierung im Rahmen der geplanten Rentenreformen. Ihr Ziel: Das deutsche Rentensystem entlasten. Prinzipiell basiert es auf einem Leistungsprinzip: Je höher der Verdienst einer Person war und je länger eingezahlt wurde, desto höher fällt auch die Rente aus (Jochen Pimperz, Institut der Deutschen Wirtschaft, 2025). Die Rentenauszahlungen werden dann aus den laufenden Einzahlungen finanziert. Das Problem: Während die Anzahl der ⬆️ Rentner und Rentnerinnen wächst, sinkt die Anzahl der ⬇️ Beitragszahler.
Das Problem mit der Rente in Deutschland
Laut Deutschlandfunk bekommt man aktuell im Rentenalter 39,32 Euro pro Arbeitsjahr. Geht eine Person 45 Jahre lang für ein Durchschnittseinkommen arbeiten, käme er oder sie auf eine Rente von 1.769 Euro brutto. Ob das auch in Zukunft so bleibt, ist aktuell noch unklar. Hinzu kommt, dass Personen, die keine 45 Jahre arbeiten gehen konnten, weniger Rente zur Verfügung steht.
Die Frühstartrente soll künftige Generationen trotz der aktuellen Entwicklungen absichern. Die Frühstartrente ist ein „Mittel, damit wir auch eine zusätzliche kapitalgedeckte, eigene Altersversorgung anbieten können“, so Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Rede auf dem Gewerkschaftskongress der IGBCE im Oktober 2025. Dafür setzt sie schon im Kindesalter an. Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren sollen bei Inkrafttreten monatlich 10 Euro vom Staat für die Altersvorsorge bekommen. Dieses Geld soll in ein Altersvorsorgedepot fließen und die angesparten Erträge bis zum Renteneintritt steuerfrei sein. Voraussetzung ist, dass das Kind eine Bildungseinrichtung in Deutschland besucht.
Was bringt die Frühstartrente?
Die Frühstartrente soll Kinder frühzeitig an den Kapitalmarkt heranführen und zeigen, wie effektiv diese Form der Geldanlage sein kann. Das zeigt sich auch in einem Rechenbeispiel von Finanztip: Über die 12 Jahre der staatlichen Förderung kämen bis zum 18. Lebensjahr 💸 1.440 Euro zusammen. Wird das Geld beispielsweise in einen Welt-Aktien-ETF investiert, kann man von einem durchschnittlichen Wachstum von 6 Prozent im Jahr ausgehen. Mit 67 Jahren, also dem Erreichen des Rentenalters, wäre das Depot auf einen Wert von 73.067 Euro angewachsen. Würde man nach dem 18. Lebensjahr weiterhin sparen, käme man bei einem Sparplan von monatlich 50 Euro auf einen Depotwert von 423.680 Euro. 🤑
Start noch ungewiss
📅 Die Frühstartrente soll 2026 in Kraft treten. Die gesetzlichen Grundlagen dafür müssen allerdings noch geschaffen werden. Planmäßig solle das noch im laufenden Jahr passieren.
Während der Start theoretisch klar ist, lässt der aktuelle Stand der Frühstartrente auch Fragen offen:
ℹ️ Welche Anforderungen werden an das Altersvorsorgedepot gestellt?
ℹ️ Wie soll die technische Umsetzung der Frühstartrente erfolgen?
ℹ️ Welchen Bedingungen unterliegen eigene Einzahlungen?
Trotz einiger Ungewissheiten sind wir uns sicher, dass die Frühstartrente einen guten Anreiz schafft, um Geld für das Alter anzulegen. Denn früh anfangen lohnt sich!
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